Die Umsetzung des Hamburger Navigators hat bestimmte Kosten verursacht. Wir orientieren uns teilweise an dem Finanzplan dieses Projektes. Es ist jedoch davon auszugehen, dass das Budget für die Berliner Ausgabe höher zu veranschlagen ist.
Das ergibt sich daraus, dass:
- der Flüchtlingsführer in Berlin aufgrund der Größe der Stadt und der damit verbundenen Vielzahl an Beratungseinrichtungen umfangreicher ausfallen wird,
- zumindest eine zusätzliche Sprache (insgesamt 6) aufgenommen werden soll und
- auch aufgrund der Auswahl der Sprachen (u.a. Arabisch) eher mit einer Kostensteigerung zu rechnen ist.
die Erfahrungen des Hamburger „Navigator“ zeigen, dass mindestens eine halbe bezahlte Stelle benötigt wird, da die Arbeit am Projekt trotz hohem Motivationsgrad sehr schleppend vorangeht, wenn sie ausschließlich neben der Lohnarbeit geschehen muss, auch muss zeitweise ein kontinuierlicher Kontakt zu den Beratungsstellen gehalten werden.