Umsetzung

Zu den kurzen thematischen Einführungen wird jeweils ein Überblick über qualifizierte Beratungseinrichtungen gegeben. Diese können als Multiplikatoren auf weitere Beratungsstellen verweisen. Ziel dieser Reduktion ist es, die BenutzerInnen nicht mit ungefilterten Informationen zu überfluten, sondern zu ermutigen, die geeignete Beratung aufzusuchen.
Eine grundlegende Idee für die Gestaltung des ‚Berlin-Pilot – Stadtführer für Flüchtlinge und MigrantInnen’ ist dabei, die maßgeblichen Themenkomplexe in verschiedenen Sprachen in parallelen Spalten auf einer Seite in einem Buch zu behandeln. Auf diese Weise soll ermöglicht werden, dass der "Berlin-Pilot" in der Praxis auch unter Personen ohne gemeinsame Sprache als Verständigungsmedium funktionieren kann.
Die Auswahl der Sprachen orientiert sich an der Einwohnerstatistik ergänzt durch Experteneinschätzungen zur aktuellen und absehbaren Migrationssituation (s.o.). Demnach findet eine Übersetzung voraussichtlich in folgende Sprachen statt: türkisch, serbokroatisch, arabisch, englisch, spanisch, französisch und evtl. russisch.
Der ‚Berlin-Pilot' wird eine klare und optisch leicht
verständliche Gliederung erhalten, so dass bereits visuell ein schneller Zugang und ein rasches Auffinden der maßgeblichen Information ermöglicht wird. Dies wird ergänzt durch eine möglichst genaue Formulierung des Textes.
Der Berlin-Pilot soll auch online verfügbar sein. Hier bietet sich die Möglichkeit regelmäßiger Updates des in der Printausgabe aufgeführten Angebots. Darüber hinaus sollen dort weiterführende Hinweise zu finden sein, z.B. spezifische Informationen für einzelne Sprach- Communities. Desweiteren sind in der Onlineausgabe Übersetzungen in zusätzliche Sprachen möglich.